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DIE GESCHICHTE
VON VULCANO

ENTDECKE DIE GESCHICHTE

Mythen und Realitäten von Vulcano

Entdecke die faszinierende Geschichte von Vulcano, Äolische Inseln (Sizilien), wo Götterlegenden auf die rohe Kraft der Natur treffen. Von alten Mythen bis hin zu modernen Verwandlungen – diese Insel birgt Geheimnisse, die darauf warten, entdeckt zu werden.

Mythische Ursprünge

In der antiken Mythologie galt Vulcano als die Werkstatt von Vulcanus, dem römischen Gott des Feuers und der Schmiede. Die Legende besagt, dass Vulcanus in den vulkanischen Höhlen der Insel mächtige Waffen für die Götter herstellte. Griechische Legenden sprechen auch von Aeolus, dem Gott der Winde, der die Stürme in diesen Höhlen einfing. Laut der Odyssee von Homerkam sogar der legendäre Held Odysseus auf seiner epischen Reise an diesen Inseln vorbei und begegnete den mystischen Kräften von Wind und Feuer.

Römische Ära und Frühgeschichte

Während des Römischen Reiches war die Insel bekannt als Therasia, Thermessa oder Hiera und hoch geschätzt für seine natürlichen heißen Quellen und therapeutischen Schlammbäder. Die Römer glaubten an die heilende Wirkung des Wassers und besuchten Vulcano häufig, um sich zu entspannen und zu erholen. Die strategische Lage der Insel machte sie auch zu einem interessanten Punkt für Seerouten.

Die Stevenson-Ära und der Ausbruch

Im späten 19. Jahrhundert hat der schottische Unternehmer Sir James Stevenson einen Großteil der Insel, wandelte Teile davon in landwirtschaftliche Nutzflächen um und baute sein Anwesen – das Castello di Vulcano– auf. Doch im 1888zwang ihn ein heftiger Vulkanausbruch, die Insel für immer zu verlassen. Heute steht sein ehemaliger Wohnsitz noch und beherbergt das bekannte Restaurant Il Castello di Vulcano, das ein Stück dieses historischen Erbes bewahrt.

Moderne Geschichte und vulkanische Überwachung

Der letzte bedeutende Ausbruch fand in den Jahren 1888-1890 statt und war für seine kontinuierlichen Explosionen und starken Ascheemissionen bekannt. Seitdem ist Vulcano ein aktiver, aber ruhiger Vulkan geblieben. Heute steht die Insel unter ständiger Beobachtung durch das Italienische Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie(INGV). Besucher, die mehr über vulkanische Aktivitäten und Sicherheitsmaßnahmen erfahren möchten, können das INGV-Besucherzentrum auf der Insel besuchen.

Wichtige historische Wahrzeichen

WUSSTEN SIE SCHON?

  • Aus dem Namen „Vulcano“ ist das Wort Vulkan in mehreren Sprachen entstanden.
  • Die letzte große Eruption in den Jahren 1888-1890 war so stark, dass der berühmte Krater „La Fossa“ entstand.
  • James Stevenson träumte davon, Vulcano in eine luxuriöse Ferieninsel zu verwandeln, lange bevor der moderne Tourismus Einzug hielt.

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Häufig gestellte Fragen

Ist der Vulkan auf Vulcano aktiv? Ist ein Besuch sicher?

Vulcano ist ein ruhender, aber aktiver Vulkan, überwacht vom INGV, dem italienischen Institut für Geophysik und Vulkanologie. Der letzte Ausbruch war 1888–1890 aus dem Kegel La Fossa. Fumarolen am Kraterrand und am Ufer von Porto Levante stoßen weiterhin Gase aus, darunter Schwefelwasserstoff und Kohlendioxid; sie sammeln sich in Senken und können gefährlich sein. Halte Abstand zu den Austritten, bleib nicht dort, wohin der Wind die Gase trägt, und besuche die Fumarolenfelder nie nachts oder allein. Der Zugang zum Gran Cratere kann je nach Vulkanaktivität und Wetter eingeschränkt sein: vor dem Aufstieg prüfen. Das INGV veröffentlicht die aktuelle Warnstufe.

Warum riecht Vulcano nach Schwefel?

Der Geruch kommt von den Fumarolen der Insel: Austritten, die vulkanische Gase freisetzen, darunter Schwefelwasserstoff. Vulcano ruht, ist aber aktiv; die Austritte am Rand des Gran Cratere della Fossa und am Ufer von Porto Levante überwacht das INGV. Die gelbe Kruste auf dem Faraglione, dem Felsen am Hafen, ist Schwefel. In Porto Levante erwärmen dieselben Gasaustritte das flache Meer der Acque Calde. Die Gase sammeln sich in Senken: nicht nah an die Austritte gehen und nicht dort bleiben, wohin der Wind die Gase trägt.