Das Schlammbad von Vulcano
Warmer grauer Schlamm am Fuß des Faraglione, ein paar Schritte vom Meer in Porto Levante. Schwefel in der Luft, bevor du es siehst.

Die Pozza dei Fanghi – das Schlammbecken – liegt in Porto Levante auf Vulcano, Äolische Inseln (Sizilien), zwischen der Hafenstraße und dem Meer. Ein flaches Becken aus hellgrauem Schlamm, umgeben von gelb gefärbtem Boden. Darüber steht der Faraglione di Vulcano, der schwefelgelbe Felsen, der die Bucht markiert.
Der Schlamm ist warm. Der Vulkan ruht, ist aber aktiv: Am Ufer treten Fumarolen aus, überwacht vom INGV, und dieselbe Wärme zieht durch das Becken. Du riechst es, bevor du es siehst.
Ein paar Schritte weiter liegen die Acque Calde, die warmen, blubbernden Flachwasserzonen, in denen Gasaustritte das Meer erwärmen. Sie sind ein eigener Bereich und in der Regel zugänglich.
Fumarolengebiete geben Gase ab, darunter Schwefelwasserstoff und Kohlendioxid, die sich in Senken sammeln und gefährlich sein können. Geh nicht nah an die Austritte, bleib nicht windabwärts stehen und komm nicht nachts oder allein. Boden und flaches Wasser in der Nähe der Austritte können Verbrühungen verursachen: Trag Wasserschuhe. Das schwefelhaltige Wasser brennt in den Augen und färbt Silber und andere Metalle schwarz. Nicht zu empfehlen für kleine Kinder, Schwangere und Menschen mit Atemwegs- oder Blutdruckproblemen. Der Zugang zur Pozza dei Fanghi wurde aus Sicherheitsgründen wiederholt gesperrt. Prüfe den aktuellen Stand bei der Comune di Lipari oder bei Geoterme Vulcano, bevor du deinen Tag danach planst.



